Über 100 Sternsinger aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz
Sternsingen in der Erzdiözese Freiburg

Aktion 2026

Bei der Sternsingeraktion 2026 richten wir den Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Die Spenden, die die Sternsinger*innen sammeln, fließen in Hilfsprojekte für Kinder in rund hundert Ländern weltweit.
Ausführliche Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2026 sowie den neuen Sternsingerfilm von und mit Reporter Willi Weitzel gibt es unter www.sternsinger.de
Ausführliche Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2026 sowie den neuen Sternsingerfilm von und mit Reporter Willi Weitzel gibt es unter www.sternsinger.de
Empfänge

Landesregierung und Bundesregierung empfangen Sternsinger*innen, um die frohe Botschaft zu hören und mehr über das diesjähreige Motto und die Beispielprojekte zu erfahren.
Für den Empfang im Bundeskanzleramt erfolgt die Bewerbung mit dem Rätsel im Werkheft. Alle Informationen und der Einsendeschluss stehen im Werkheft.
Sternsinger*innengruppen, welche die Landesregierung in Stuttgart oder den Europapark besuchen möchten, können sich hierfür bis spätestens 15. November bewerben.
Für den Empfang im Bundeskanzleramt erfolgt die Bewerbung mit dem Rätsel im Werkheft. Alle Informationen und der Einsendeschluss stehen im Werkheft.
Sternsinger*innengruppen, welche die Landesregierung in Stuttgart oder den Europapark besuchen möchten, können sich hierfür bis spätestens 15. November bewerben.
Die Termine der Empfänge sind:
04.01.2026 im Europapark
12.01.2026 in Stuttgart – Villa Reitzenstein. 13 Uhr
12.01.2026 in Stuttgart – Villa Reitzenstein. 13 Uhr
Grußwort

Jedes Jahr ist es für mich als Erzbischof von Freiburg faszinierend mitzuerleben, wie nach Weihnachten in unseren Pfarreien einiges in Bewegung kommt: Wenn vielerorts das öffentliche Leben heruntergefahren wird und so manche Familie nach den Festtagen in den Winterurlaub aufbricht, dann herrscht rege Betriebsamkeit in unseren Kirchen und Gemeindehäusern: Kinder und Jugendliche schlüpfen in die Rolle der Heiligen Drei Könige, unterstützt von vielen Erwachsenen, die ihnen beim Ankleiden und beim Einüben der Segenssprüche und Lieder helfen und für entsprechende Stärkung sorgen.
Dann brechen alljährlich um das Hochfest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar herum in unseren Gemeinden Kinder und Jugendliche auf und ziehen von Haus zu Haus, verkünden an den Türen und in den Wohnungen die weihnachtliche Botschaft von der Geburt Jesu und schreiben das bekannte Segenswort über die Haustüren. Gleichzeitig machen sie auf die Not von Kindern weltweit aufmerksam und sammeln hierfür Spenden.
Was für ein großartiges Engagement, das hier zutage tritt! Und was für ein Gewinn für unsere Gemeinden, dass hier junge Menschen mit Freude und Elan die Botschaft vom Reich Gottes verkünden!
Was für ein großartiges Engagement, das hier zutage tritt! Und was für ein Gewinn für unsere Gemeinden, dass hier junge Menschen mit Freude und Elan die Botschaft vom Reich Gottes verkünden!
Für dieses Engagement und diesen Einsatz, den Ihr, liebe Kinder und Jugendliche, bei der Aktion Dreikönigssingen leistet, bin ich sehr dankbar! Es ist für mich ein beeindruckendes Zeichen, wenn Ihr Euch in aller Öffentlichkeit zu Eurem Glauben bekennt und es Euch wichtig ist, den Menschen zu berichten, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und seither unser aller Leben und das Leben dieser Welt unter einem guten Stern steht!
Im Jahr 2026 wird Bangladesch das Partnerland der Sternsingeraktion sein und leider ist es dort und in vielen anderen Ländern der Welt so, dass schon Kinder in Fabriken und Werkstätten arbeiten und Geld verdienen müssen. Was für uns
hier in Deutschland selbstverständlich ist: Dass Kinder in den Kindergarten gehen, in den Schulen lernen und entsprechend gefördert werden und ihre je eigenen Talente auch in ihren Hobbys Ausdruck verleihen dürfen – all das kennen arbeitende Kinder in Bangladesch nicht. Um selbst und mit ihren Familien überleben zu können, gehen sie morgens zur Arbeit und kehren abends erschöpft nach Hause zurück.
hier in Deutschland selbstverständlich ist: Dass Kinder in den Kindergarten gehen, in den Schulen lernen und entsprechend gefördert werden und ihre je eigenen Talente auch in ihren Hobbys Ausdruck verleihen dürfen – all das kennen arbeitende Kinder in Bangladesch nicht. Um selbst und mit ihren Familien überleben zu können, gehen sie morgens zur Arbeit und kehren abends erschöpft nach Hause zurück.
Das ist ein großes Unrecht! Das darf so nicht sein! Allen Kindern dieser Erde stehen die gleichen Rechte zu: Dass sie in Sicherheit aufwachsen, dass sie ungehinderten Zugang zu Wissen und Bildung haben und entsprechend ihrer je eigenen Fähigkeiten auch gefördert werden! Für diese elementaren Rechte der Menschen treten wir Christinnen und Christen ein und die Sternsingerinnen und Sternsinger tun es auch: Gott möchte, dass Recht und Gerechtigkeit auf der Erde herrschen und dass jeder Mensch in Frieden und Sicherheit leben kann!
Gott denkt groß von uns Menschen: In Jesus Christus ist er einer von uns geworden. Deshalb ist es unsere Aufgabe, ebenfalls groß vom Menschen zu denken. Jeder einzelne Mensch hat seine von Gott gegebene Würde und jedem einzelnen Menschen ist mit Respekt und Achtung zu begegnen. Für Benachteiligung und Ausbeutung ist dabei kein Platz. Davon gibt die Sternsingeraktion auch im Jahr 2026 Zeugnis und für dieses Engagement der Kinder und Jugendlichen möchte ich von Herzen Danke sagen!
Allen Engagierten bei der Aktion Dreikönigssingen 2026 erbitte ich Gottes reichen Segen!
Herzlich
Herzlich
Erzbischof Stephan Burger
News
Erzbischof Stephan Burger: „Ihr bringt den Segen und seid ein Segen. Danke für euer Engagement und eure Solidarität“
Erzbischof Stephan Burger: „Sternsingen ist ein Zeichen der Hoffnung, das Ihr in die Häuser tragt“
1.000 Sternsingerinnen und Sternsinger eröffnen in Freiburg die Aktion Dreikönigssingen 2026
Sammelergebnis in der Erzdiözese Freiburg: über 4,8 Millionen
Aktion Dreikönigssingen 2026 wird im Breisgau stattfinden
Infoblatt: Warum Sternsingergruppen keine schwarze Schminke brauchen.
Jedes Jahr in der ersten Januarwoche machen sich mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche in der Erzdiözese Freiburg auf den Weg: Als Drei Könige gekleidet sammeln sie singend Spenden für Kinder in den armen Ländern dieser Erde und machen deutlich: Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Welt. Allein bei der Aktion 2025 wurden in der Erzdiözese Freiburg über 4,8 Millionen Euro gesammelt. Im gesamten Aktionsgebiet kamen 48,1 Millionen Euro für Projekte in ärmeren Ländern zusammen.
Mit Kreide schreiben sie den Segen "Christus möge dieses Haus segnen" in der lateinischen Abkürzung "C+M+B" (Christus mansionem benedicat) an die Haustüren und rufen zur Solidarität mit den Kindern aller Länder auf. Die Spenden gehen an Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien.
Träger der Sternsingeraktion auf Bundesebene ist das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
In der Erzdiözese Freiburg wird die Aktion lokal von den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten gestaltet und auf Diözesanebene gemeinsam vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Fach- und Servicestelle Ministrant*innen der Abteilung Jugendpastoral begleitet.



