Erzbischof Stephan Burger: „Ihr bringt den Segen und seid ein Segen. Danke für euer Engagement und eure Solidarität“

STERNSINGEN IN DER ERZDIÖZESE FREIBURG
Jedes Jahr in der ersten Januarwoche machen sich mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche in der Erzdiözese Freiburg auf den Weg: Als Drei Könige gekleidet sammeln sie singend Spenden für Kinder in den armen Ländern dieser Erde und machen deutlich: Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Welt. Allein bei der Aktion 2025 wurden in der Erzdiözese Freiburg über 4,8 Millionen Euro gesammelt. Im gesamten Aktionsgebiet kamen 48,1 Millionen Euro für Projekte in ärmeren Ländern zusammen.

Aktion 2027
STERNSINGEN FÜR GESUNDE ERNÄHRUNG
Neben dem Segen und Spenden steht beim Sternsingen auch immer ein Thema im Mittelpunkt, dass für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von besonderer Bedeutung ist. Bei der Aktion 2027 geht es deshalb um die Bedeutung von Gesunder Ernährung.
Gesunde Ernährung für Kinder ist das Thema der Aktion Dreikönigssingen 2027. Das Beispielland ist Guatemala, wo zu viele Kinder chronisch unterernährt oder mangelernährt sind. Dabei hat jedes Kind das Recht auf eine Ernährung, die seine körperliche und geistige Entwicklung fördert.
Das Kinderrecht auf eine gesunde Ernährung ist in vielen Regionen der Welt nicht gewährleistet. Zu den Gründen von Mangel- und Unterernährung gehören Kriege und Katastrophen, ungerechte Landverteilung und Handelsbeziehungen, Folgen des Klimawandels und gesellschaftliche Ausgrenzung. Unter- und Mangelernährung sind Folge von Not und Armut – und sie verursachen wiederum Armut. Unzureichend ernährte Kinder können sich in der Schule oft schlecht konzentrieren. Dadurch sinken ihre Chancen auf einen guten Abschluss und Ausbildungsmöglichkeiten.
Weltweit setzen sich Sternsinger-Partner dafür ein, dass Kinder ausreichend und gesund essen können. Sie sorgen dafür, dass schwangere und stillende Frauen genügend Nährstoffe erhalten und klären über Ernährung und Lebensmittelhygiene auf.
Die Aktion Dreikönigssingen 2027 bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Ernährung näher und zeigt, wie wichtig das Kinderrecht auf gutes und ausgewogenes Essen ist.
Ausführliche Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2027 gibt es unter www.sternsinger.de

Berlin, Stuttgart, Europapark
STERNSINGER*INNENEMPFÄNGE
Landesregierung und Bundesregierung empfangen Sternsinger*innen, um die frohe Botschaft zu hören und mehr über das diesjährige Motto und die Beispielprojekte zu erfahren.
Für den Empfang im Bundeskanzleramt erfolgt die Bewerbung mit dem Rätsel im Werkheft. Alle Informationen und der Einsendeschluss stehen im Werkheft.
Sternsinger*innengruppen, welche die Landesregierung in Stuttgart oder den Europapark besuchen möchten, können sich hierfür bis spätestens 15. November bewerben.
Sternsinger*innengruppen, welche die Landesregierung in Stuttgart oder den Europapark besuchen möchten, können sich hierfür bis spätestens 15. November bewerben.
Die Termine der Empfänge sind:
09.01.2026 im Europapark
[wird noch bekannt gegeben] in Stuttgart – Villa Reitzenstein.
[wird noch bekannt gegeben] in Stuttgart – Villa Reitzenstein.

Grußwort
ERZBISCHOF STEPHAN UNTERSTÜTZT DIE STERNSINGERAKTION
Liebe Kinder und Jugendliche,
die Ihr Euch als Sternsingerinnen und Sternsinger in unseren Gemeinden engagiert!
Jeder von uns kennt das: Morgens, mittags, abends – und gelegentlich auch zwischendurch: Da knurrt uns der Magen und wir haben Hunger. Und dann freuen wir uns, wenn wir an einen reich gedeckten Tisch sitzen oder wenn wir uns in der Bäckerei eine Kleinigkeit gegen den Hunger kaufen können. Die vielfältig bestückten Essensauslagen in den Geschäften und der gut gefüllte Kühlschrank zuhause sind für uns etwas ganz Selbstverständliches.
Liebe Kinder und Jugendliche,
die Ihr Euch als Sternsingerinnen und Sternsinger in unseren Gemeinden engagiert!
Jeder von uns kennt das: Morgens, mittags, abends – und gelegentlich auch zwischendurch: Da knurrt uns der Magen und wir haben Hunger. Und dann freuen wir uns, wenn wir an einen reich gedeckten Tisch sitzen oder wenn wir uns in der Bäckerei eine Kleinigkeit gegen den Hunger kaufen können. Die vielfältig bestückten Essensauslagen in den Geschäften und der gut gefüllte Kühlschrank zuhause sind für uns etwas ganz Selbstverständliches.
Zu leicht und viel zu oft vergessen wir, dass es auf dieser Erde 773 Millionen Menschen gibt, die Hunger leiden – und im Gegensatz zu uns nichts zu essen haben. Sie sind betroffen von Mangelernährung, weil ihnen das zum Leben Notwendige fehlt.
Die Sternsingeraktion richtet ihren Blick jedes Jahr auf ein Land dieser Erde mit einer ganz konkreten Notsituation: Im Jahr 2027 wird dies Guatemala sein, das in Lateinamerika liegt. Von den 18 Millionen Einwohnern ist jeder fünfte dort lebende Mensch unterernährt und jedes zweite Kind in diesem Land leidet unter Hunger und einer mangelhaften Ernährung. Wie sehr würden sich diese Menschen wünschen, auch nur einmal ausreichend zu essen – geschweige denn sich nach Lust und Laune etwas zu essen zu kaufen!
Auf diese Ungleichheit und diese Ungerechtigkeit wollt Ihr, liebe Sternsingerinnen und Sternsinger, aufmerksam machen! In den Tagen nach Weihnachten werdet Ihr in den Gottesdiensten ausgesendet und besucht dann die einzelnen Häuser und Wohnungen Eurer Gemeinde. Den Menschen, die dort leben, verkündet Ihr die Botschaft, dass Gott in Jesus Christus Mensch wurde und damit einer von uns. Und Ihr schreibt den Segen dieses menschgewordenen Gottes über Türen und Eingänge.
Dabei bittet Ihr auch um Unterstützung für die Kinder in Guatemala und macht dabei deutlich, um was es Gott von Anfang ging und was er nach wie vor will: Dass diese Erde ein guter Ort ist für alle Menschen. Und dass eben diese Menschen alles haben, was sie für ein gutes und erfülltes Leben brauchen.
Das ist ein großes und starkes Zeugnis des Glaubens, das Ihr hier gebt. Ihr setzt Euch als Sternsingerinnen und Sternsinger ein für eine bessere Welt. Für eine Welt, wie sie in den Augen Gottes sein soll! Und Ihr dürft das ja auch erfahren, wenn Ihr die Menschen in ihrem Zuhause besucht: Diese Menschen sind dankbar für Eure Segenswünsche und sie freuen sich, dass sich junge Menschen wie Ihr so tatkräftig und engagiert einsetzen zum Wohl Anderer!
So danke ich Euch ganz herzlich für Euer Engagement und verbleibe mit herzlichen Segensgrüßen!
Allen Engagierten bei der Aktion Dreikönigssingen 2026 erbitte ich Gottes reichen Segen!
Herzlich
Herzlich
Erzbischof Stephan Burger

Kindermissionswerk
Infos und Tipps zur Aktion
gibt es auf der Website des Kindermissionswerks www.sternsinger.de
News
Erzbischof Stephan Burger: „Sternsingen ist ein Zeichen der Hoffnung, das Ihr in die Häuser tragt“
1.000 Sternsingerinnen und Sternsinger eröffnen in Freiburg die Aktion Dreikönigssingen 2026
Sammelergebnis in der Erzdiözese Freiburg: über 4,8 Millionen
Infoblatt: Warum Sternsingergruppen keine schwarze Schminke brauchen.
Jedes Jahr in der ersten Januarwoche machen sich mehr als 25.000 Kinder und Jugendliche in der Erzdiözese Freiburg auf den Weg: Als Drei Könige gekleidet sammeln sie singend Spenden für Kinder in den armen Ländern dieser Erde und machen deutlich: Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Welt. Allein bei der Aktion 2025 wurden in der Erzdiözese Freiburg über 4,8 Millionen Euro gesammelt. Im gesamten Aktionsgebiet kamen 48,1 Millionen Euro für Projekte in ärmeren Ländern zusammen.
Mit Kreide schreiben sie den Segen "Christus möge dieses Haus segnen" in der lateinischen Abkürzung "C+M+B" (Christus mansionem benedicat) an die Haustüren und rufen zur Solidarität mit den Kindern aller Länder auf. Die Spenden gehen an Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien.
Träger der Sternsingeraktion auf Bundesebene ist das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
In der Erzdiözese Freiburg wird die Aktion lokal von den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten gestaltet und auf Diözesanebene gemeinsam vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Fach- und Servicestelle Ministrant*innen der Abteilung Jugendpastoral begleitet.